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GEBRAUCHT KAUFEN - ABER WIE?

 

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Dann heißt es einfach: Nasen und Augen auf!


Der Traum jedes einzelnen Campingbegeisterten ist es, einen neuen Wohnwagen oder ein neues Wohnmobil in seinen Fuhrpark aufnehmen. Wäre da nicht der sehnsüchtige Blick ins "Börserl" oder die traurige Kenntnisnahme des letzten Kontoauszuges, die den Plan einer Neuanschaffung gleich wieder zunichte machen. Die Preise für ein neues rollendes Heim sind für viele einfach zu hoch. Warum aber nicht auch hier, wie auf dem normalen PKW-Sektor, an einen Gebrauchten denken. Vor dem Kauf sollten sie allerdings einige wichtige Tipps und Tricks beachten!

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Grundsatzfragen!

  Bevor Sie das Objekt Ihrer Begierde vom technischen Standpunkt aus unter die Lupe nehmen, sollten Sie Grundsätzliches klären:

 

  • Wie viele Personen werden insgesamt an Ihren Urlauben teilnehmen.
  • Legen Sie großen Wert auf einen geräumigen Sanitärraum oder ist Ihnen die Größe der Schlaf- oder Wohnflächen wichtiger. Oder ist gar Stauraum zur Mitnahme vielerlei Utensilien von Bedeutung.
  • Prüfen Sie die Größe der Küche und des Kühlschrankes in Verbindung mit Ihren kulinarischen Ansprüchen.
  • Welcher Grundriss ist auf meine Lebensphilosophie zugeschnitten? Bin ich Reisender oder gehöre ich eher zu den Camper, die gerne auf einem Platz stationär ihren Urlaub verbringen.
  • Manchesmal spielt auch das Hobby eine Rolle! Ein Volleyball oder eine Angel sind schnell verstaut, die Golfausrüstung für Zwei benötigt schon eine Menge Platz.

 

Haben Sie diese Fragen geklärt, gehen Sie am besten in der Zeit von September bis März auf Objektsuche. Nach der Saison sind einfach bessere Preise zu erzielen. Wobei alle Möglichkeiten wie Händler, Privat, Inserate oder per Internet genutzt werden sollten.

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Nase und Augen auf!

 
  • Wenn sie beim Betreten des Wohnraumes Modergeruch wahrnehmen, ist Feuchtigkeit im Spiel. Entdeckt man irgendwo Schimmelbildung, wird die Sache überhaupt mehr als kritisch.
  • Feuchtigkeit finden Sie rund um Fenster, Türen, Dachluken, unter dem Teppich oder Bodenbelag und in den Wänden.
  • Kontrollieren Sie alle Verschlüsse, Scharniere und Schnallen der diversen Kästen auf ihre Funktionstüchtigkeit, damit Ihnen während der Fahrt nicht sämtliches Hab und Gut um die Ohren fliegt.
  • Fester und Türen sollten ebenso verlässlich schließen. Gibt es hier gröbere Probleme, sind Schäden am Aufbau zu vermuten (verzogen!). Dass lässt wiederum auf einen Unfall schließen.
  • Lassen Sie auf alle Fälle die Gasanlage von einem autorisierten Fachmann prüfen.
  • Gleiches gilt für die Elektroverbindungen und Elektroanlage sowie die Wasseranlage mit Tanks, Leitungen, Pumpen und Armaturen.

 

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Technik und Rundherum!

 
  • Für die Prüfung von Motor, Getriebe und Fahrgestell gibt es den Ankaufstest des ARBÖ.
  • Achten Sie auf die Begutachtungsplakette und den Prüfbericht. Kontrollieren sie auch die Papiere sorgfältig und werfen Sie eine Blick auf die Reifen.
  • Risse und Dellen in der Außenhaut mahnen zur Vorsicht - Unfallgefahr! Außerdem kann an diesen Stellen Feuchtigkeit in die Zwischenräume und Isolation geraten.
  • Achten Sie darauf, dass alle Haltegriffe, Zierleisten, Dachaufbauten, Befestigungspunkte für Fahrradhalter und Surfbretter, Markisen etc. fest sitzen und die Verschraubungen mit Dichtungsmaße (Silikon) gut abgeschottet bzw. gedichtet sind. Sonst droht Alufraß.
  • Prüfen Sie beim Wohnwagen die Anhängevorrichtung und die Steckverbindungen. Übrigens - Sicherheits-Anhängekupplungen sind kein Luxus mehr und unverzichtbar für einen optimale Zugebtrieb. Falls nicht vorhanden - unbedingt in den Kauf mit einberechnen.
  • Vorzelt und Markise sind eine angenehmes Zubehör, solang sie dicht und in brauchbarem, Zustand sind.
  • Im Falle eines Falles empfiehlt es sich, alles auszuprobieren oder aufzustellen - und die gute alte Probefahrt hat auch noch nie geschadet.

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Übrigens ...

  Diese Punkte stellen einen Gesamtüberblick dar und erheben keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung. Ihr Camping- und Caravaningclub Austria.

 

Und hier können Sie sich gleich mal eine Übersicht über die derzeit angebotenen Fahrzeuge machen: Zur Campingbörse.


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