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Tipps beim mieten eines Wohnmobils oder wohnwagens

 

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Reisen mit dem Miet-Mobil


Das Bereisen fremder Länder mit einem Wohnmobil oder Wohnwagen gehört sicherlich zu einer der aufregendsten und schönsten Arten, Land und Leute hautnah zu erleben und kennen zu lernen. Nicht jeder ist jedoch Besitzer einer eigenen, fahrbaren Unterkunft und möchte auch nicht (zumindest momentan) größere Summen investieren, um in den Genuss des Campierens zu kommen. Eine gute Möglichkeit, trotzdem nicht auf diese wunderbare Art des Urlaubs verzichten zu müssen, ist das Mieten einen Wohnmobils oder Wohnwagens. Damit aber am Schluss keine Enttäuschung oder Verärgerung bleibt, hat der CCA einige Tipps für Sie parat, die Sie vor der Buchung Ihres Gefährtes beachten sollten.

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Darauf sollten Sie beim Mieten achten:

 
  • Sparen am falschem Platz kann ins Auge gehen. Mieten Sie also kein zu kleines Fahrzeug. Beengte Platzverhältnisse trüben allzu rasch die Urlaubsfreuden. So viele fixe Schlafplätze wie mitreisende Personen sollten ohne Umbau vorhanden sein. Für Familien mit Kindern bieten sich zum Beispiel Grundrisse mit Stockbetten bestens an.
         
  • Buchen Sie rechtzeitig! In der Hauptsaison sind viel Vermieter ausgebucht oder bieten Ihnen nicht mehr das Fahrzeug Ihre Wahl.
         
  • Wenn irgendwie möglich, nutzen Sie die günstigen Tarife, die Vor- und Nachsaison bieten.
         
  • Beachten Sie, dass in der Hauptssaison meist eine Mindestmietzeit von sieben Tagen besteht.
         
  • Steht Ihrer Reiseroute einigermaßen fest, prüfen Sie, ob Ihr Mobil mit einer Kilometerpauschale ausgestattet ist. Mehrkilometer können sich recht ordentlich auf den Gesamtpreis auswirken.
         
  • Beachten Sie den Versicherungsschutz. Vollkaskoversicherungen müssen unbedingt sein - oft sind aber die Selbstbehalte recht hoch. Der Selbstbehalt lässt sich jedoch durch eine zusätzliche Tagesprämie minimieren.
         
  • Lesen Sie das Kleingedruckte und klären Sie mit präzisen Frage Unklarheiten. Änderungen von der Norm sind nur in schriftlicher Form auch nach der Rückkehr wirklich beweisbar. Also lassen Sie alle "Extrawünsche", die Sie ausgehandelt haben, auf Ihrem Mietvertrag vermerken und unterzeichnen.
         
  • Achten Sie auf zusätzliche Punke in der Preisliste wie Endreinigung, Instandhaltungskosten, Kosten für Gas usw. Auch diese Punke können die Mietkosten in die Höhe treiben.
         
  • Klären Sie mit dem Vermieter schriftlich, was im Falle einer Reparatur zu tun ist. Welche Instandsetzungsarbeiten (z.B. Service) darf der Mieter veranlassen, ab welchem Betrag ist die Genehmigung des Vermieters notwendig. Sollten unverschuldete Reparaturen länger dauern: Wird ein Ersatzfahrzeug gestellt und wer ersetzt die eventuell verlorenen Urlaubstage? Wer bezahlt die Rücktransportkosten?
         
  • Vergessen Sie nicht, alle Personen, die das Fahrzeug lenken werden, im Mietvertrag anzugeben.
         
  • Bereitstellungsgarantie: Speziell kleinere Vermieter haben oft Probleme, wenn ein Fahrzeug ausfällt. Lassen Sie sich diese Garantie schriftlich im Vertrag festhalten, nur dann ist sie auch wirklich gültig.
         
  • Bei Auslandsfahrten achten Sie auf die grüne Versicherungskarte. Gibt es eine Deckung für die Region, die Sie bereisen (Mittelmeer- Anrainerstaaten, asiatische Teil Türkei, Restjugoslawien etc.).
        
  • Prüfen Sie die Ausstattung und mieten Sie ein Fahrzeug, das bereits alles Notwendige an Bord hat (Stromkabel, Wasserschlauch, Fahrrad- und Surfträger, Geschirr, Besteck, Campingmöbel, Flüssigkeit für das chemische WC etc.).
        
  • Speziell für das Mieten von Wohnanhängern: Stellen Sie fest, welche maximale Gesamtmasse Ihr Zugwagen überhaupt ziehen darf und ob Ihre Führerscheinklasse dafür auch ausreichend ist. Falls Sie sich in dieser kniffligen Frage nicht sicher sind, rufen Sie uns an. Wir helfen gerne weiter.
         
  • Keine falsche Scham: Lassen Sie sich vom Vermieter alles genau erklären. Speziell Dinge wie Heizung, Kühlschrank und Herd wollen beherrscht werden.
         
  • Zu guter Letzt: Prüfen Sie gemeinsam mit dem Vermieter das Fahrzeug von außen und innen auf eventuelle Vorschäden oder Fehler, und tragen Sie diese Mängel in das entsprechende Feld im Mietvertrag ein. Bei Rückgabe des Fahrzeuges können allfällige Vorschäden Ihnen angelastet werden. Lassen Sie sich Zeit und achten Sie darauf, dass der Vermieter ebenfalls die notwendige Geduld aufbringt.

 

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Ihr Club hilft !

  Falls Sie noch Unsicherheit verspüren oder noch Fragen haben: Wir stehen gerne mit unserem kompetenten und unabhängigen Rat gerne zur Verfügung. Wir wünschen auf alle Fälle viel Vergnügen und einen erholsamen Urlaub. Kommen Sie vor allem aber gesund wieder nach Hause.

 

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